Das Blockhaus im Garten

- ein kanadischer Jugendtraum wird wahr -


Blick zum TåkernLage 6Wer hat als Kind nicht Indianer gespielt? Cowboy's haben sicher anders gewohnt und von Trappern haben wir als Kind wenig gewußt, aber spätestens als ich in Canada bei meinem Freund Len und seiner Frau Irine in Smithers / BC in einem Blockhaus gewohnt habe, gab es irgendwo tief drinnen den Traum von einem eigenen Blockhaus.
Jahre später baute mein Freund Jan (siehe die Geschichte von der Kanufahrt auf der norwegischen Röa) in seinem Garten einen schwedischen Windschutz, wie er z.B. im Glaskogen-Park zu finden ist. Glücklicherweise durfte ich damals beim Bau mithelfen. Da war sie wieder, die Idee vom Blockhaus. Wie es der Zufall so will: weitere Jahre später arbeiten Jan und ich wenige Türen entfernt in der selben Forstverwaltung, Jan baut sich ein Wohnhaus im Blockhausstil und Grischa ebenfalls eine Block-Gartenhütte.
Damit war klar, daß wir so etwas auch brauchen! Gesagt - getan. Im Frühjahr 2007 begann ich mit dem Einschlag von geeigneten Douglasienstämmen. Im Juni 2007 bekam ich ca. 10 fm Holz auf den Hof geliefert und dann ging es los. Na ja - nicht so wie man es sich vorstellt. Erst einmal müssen die losen Stämme vernünftig aufgestapelt werden, damit keine Kinder zu Schaden kommen und der Vermieter ruhig schlafen kann. Dann werden die Stämme entrindet. Das ist eine feine Handarbeit für jemanden, der dicke Oberarme haben möchte. Als gelernter Waldarbeiter wußte ich allerdings, worauf ich mich da eingelassen habe.
Lage 6Dann endlich konnte der Grundstamm gelegt werden. Im Sommer ging es auch gut voran. Die Stämme werden angeschliffen, der nächste Stamm wird per Flaschenzug aufgelegt und mit einem speziellen Zirkel auf den unteren angepaßt. Schließlich soll jede Unebenheit des unteren Stammes im oberen abgebildet werden und der Schlitz dazwischen dicht schließen. Anschließend wird der obere Teil des Stammes geschliffen, geölt und der nächste Stamm bearbeitet. So arbeitet man sich langsam nach oben. Je nachdem in welchem Stil man baut, geht es schneller oder langsamer. Der Stil entscheidet über das spätere Erscheinungsbild der Hütte / des Hauses. Dazu hier nicht mehr, es gibt genug Fachliteratur (z. B. von Mackie; kanadischer Stil). Wenn man nicht direkt angelernt wird, empfielt es sich, einen Blockhausbaukurs mitzumachen! Das Schleifen wird mit der Zeit auch lästig, denn der Holzstaub verklebt einem die Augen.
Lage 6Aber als die Tage dann kürzer wurden, ging auch die Arbeit langsamer von der Hand - immer langsamer! Im Winter wurde es dann richtig lästig. Für eine Lage (4 Stämme) brauchte ich schließlich einen Monat. Unter der Woche war nicht an Arbeit zu denken. Damit wurde aus der Silvesterfeier in der Blockhütte nichts - leider!

Der Arbeitsstand Januar 2008 ist keiner, der mich mit Ruhm bekleckert, aber es geht weiter! Zwei Drittel der Wand sind fertig und das Angrillen ist noch nicht abgesagt!!




Für die Zukunft würde ich allerdings folgendes anders machen:

Lage 10



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